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Hydrogeologie / Versickerung / Geothermie

Im Rahmen der geowissenschaftlichen Disziplin Hydrogeologie arbeiten wir vorrangig mit dem Grundwasser und seiner Beweglichkeit im Untergrund.


Die Erkundung der Untergrundwasserverhältnisse wird auf weitere lokale Wasserführungen in den Bodenschichten ausgeweitet. So sind Schichtenwasser und Stauwasserhorizonte maßgeblich für korrekte und nachhaltig sichere Bauausführungen.


In der Neufassung des Landeswassergesetzes (LWG NW) vom 25.07.1995 existiert eine generelle Pflicht zur ökologischen Beseitigung von Niederschlagswässern durch die Neuregelungen des § 51a.


Das Niederschlagswasser ist bei einer erstmaligen Bebauung oder Versiegelung auf dem Grundstück zu versickern, zu verrieseln oder ortsnah in ein Gewässer einzuleiten, sofern dies ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit möglich ist.


Letztendlich ist der/die Nutzungsberechtigte eines Grundstücks somit zur Beseitigung des Niederschlagswassers verpflichtet.


Sinn und Zweck der Versickerung nicht schädlich verunreinigter Niederschlagswässer von Dachflächen, ist zum einen

 

  • der Erhalt des natürlichen Wasserhaushaltes, sowie
  • der Grundwasserreserven (ökologischer Aspekt) und zum anderen
  • die Erreichung verringerter Kanalabmessungen und
  • Minderung der Kanaleinleitergebühren (ökonomischer Aspekt).

 

Schonen der Grundwasserreserven durch Versickerungsanlagen

Ermittlung der Infiltrationskapazität / Wasserdurchlässigkeit mit einem Doppelring-Infiltrometer.
Ermittlung der Infiltrationskapazität / Wasserdurchlässigkeit mit einem Doppelring-Infiltrometer.

 

 

Bei einer ausreichenden Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes und einer günstigen Grundwassersituation wird das Niederschlagswasser vor Ort versickert.

Bau einer Versickerungsanlage
Bau einer Versickerungsanlage (Rigole)

Die Geothermie zeigt die natürliche, steigende Erdwärme mit zunehmender Tiefe auf. Die Nutzung der Geothermie über Erdwärmesonden verlangt immer häufiger die Beurteilung eines Geologen bereits in der Vorplanung, aber auch in der Objektbetreuung.


In der Vorplanung muss der Grundwasserschutz aller anzutreffenden Grundwasserleiter berücksichtigt werden. Ein Kurzschluss von zwei getrennten Grundwasserhorizonten gilt es auszuschließen. Die Anforderungen für den Wärmebedarf eines Objektes lassen sich über die Wärmeentzugsleistungen der unterschiedlichen Gesteine ermitteln. Empfehlungen zur Anordnung der Erdwärmesonden werden hinsichtlich langer Lebensdauer und des Nachbarschaftsschutzes gegeben.

Geothermie-Bohrung
Geothermie-Bohrung und Einbringen der Erdwärmesonden

Für die Erdwärmenutzung arbeiten wir erfolgreich mit unserem Partner Liekenbrock - Geldmacher GmbH , Rheda-Wiedenbrück, zusammen. www.liekenbrock-geldmacher.de